Aufregung um Pläne fürs UKH und KABEG

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Am Mittwoch den 29. Jänner 2014 erlebten die meisten UKH und Kabeg Mitarbeiter schon am Morgen eine Überraschung. Sie mussten aus den Medien erfahren, dass die AUVA beabsichtigt, sich an das Klinikum Klagenfurt Klinikumanzunähern.  Das seit zwei Jahren Kooperationsgespräche zwischen Kabeg und AUVA laufen war den Mitarbeitern bekannt. Das nun, bedingt durch den Regierungswechsel im Land Kärnten durch die Abberufung von Fr. Ines Manegold und des neuen KABEG Chfef’s Arnold Gabriel, der Weg, für eine neue Gesprächskultur frei ist, überraschte dennoch die Kollegenschaft beider Häuser. Zumal die Gesprächsrunden dazu im Hinergrund liefen und nichts davon an die Öffentlichkeit drang. Weder die Kollegieale Führung vor Ort, noch die Direktion in Graz wurde über Details informiert.

Was ist eigentlich passiert? Die Auva hat am Dienstag im Verwaltungsausschuss des Vorstandes ein Papier mit einer Absichterklärung beschlossen, um offiziell Gespräche zu einer Absiedelung des UKH’s an das Gelände im Klinikum Klagenfurt mit der Kabeg aufzunehmen. Am 28.Jänner um 17:38 veröffentlichte die Kabeg eine Presseaussendung 2014-01-28 Kooperation AUVA im Internet.  Dies wurde auch prompt von der Kleinen Zeitung schon in der Abendzeitung veröffentlicht. Bericht. So war es nur logich, daß am Mittwoch Morgen die Verunsicherung der Mitarbeiter im Haus sehr groß war. BRV Kanduth nützte am Nachmittag in der, für die Betriebsratwahl am 27. Februar extra einberufenen Gruppenversammlung (zirka 100 Anwesende), die Gelegenheit, um die Belegschaft über die neuesten Entwicklungen in der AUVA zum Standort UKH Klagenfurt zu informeren. Der eigens dazu angereiste ZBR Vorsitzende Wolfgang Gratzer erklärte seine Einschätzung der aktuellen Situation den Anwesenden Mitarbeitern.

Wir werden versuchen euch über die aktuell laufenden Gespräche und Ergebnisse in unserem Blog zu informieren

Den Fernseh-Beitrag im ORF Kärnten Heute 19:00 mit Interview BRV Kanduth  siehst du hier.

Weitere Pressemeldungen Hier,  Hier  und auch hier im ORF

Offizielle Stelungnahme durch die AUVA: Mittwoch 29.1.2014 12:55:

Sehr geehrte MitarbeiterinSehr geehrter Mitarbeiter

Ich möchte Sie informieren, dass die AUVA und die KABEG eine Absichtserklärung unterzeichnet haben. Oberstes Ziel dieser Erklärung ist die Optimierung und Verbesserung der Patientenversorgung.

Kurzfristig wird eine enge Kooperation in allen Bereichen angestrebt. Mittelfristig könnte auch eine räumliche Zusammenführung der beiden Standorte am Gelände des Klinikum Klagenfurt im Raum stehen, wobei der unfallchirurgische Schwerpunkt im AUVA-Unfallkrankenhaus und der orthopädische Schwerpunkt im Klinikum Klagenfurt liegen soll. Gleichzeitig soll es dadurch auch zur Optimierung der betriebswirtschaftlichen Aspekte kommen.

Als nächster Schritt wird eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Unfallkrankenhauses und des Klinikum Klagenfurt eingerichtet. Alle beteiligten Mitarbeiter werden selbstverständlich intensiv in alle Entwicklungen eingebunden sein.

Auf die Beschäftigungsgarantie der Mitarbeiter beider Rechtsträger hat die Kooperation keinerlei Einfluss. Auch der rechtliche Status der beiden Krankenanstalten bleibt jedenfalls gewahrt.

Sobald es erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe gibt, werden Sie über die weiteren Schritte informiert.

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